Keine UV-Nägel ohne UV-Lampe

NDED Make-up GelEs ist nahe liegend: Wer UV-Nägel möchte, benötigt hierzu auch eine UV-Lampe bzw. muss in ein Nagelstudio gehen, das mit einer UV-Lampe ausgestattet ist. Ohne den Einfluss der UV-A-Strahlen härtet das für Gelnägel verwendete UV-Gel nämlich nicht aus. Das Trocknen der aufgebrachten Modellage unter dem Einfluss von normalem Sonnelicht oder Tageslicht ist nicht möglich, denn obwohl das Sonnenlicht UV-Strahlen enthält, reicht deren Konzentration nicht aus. Zum Aushärten des UV-Nagelgels werden gebündelte UV-A-Strahlen benötigt, die gezielt auf die Fingernägel geleitet werden. Dieses ist effektiv somit nur durch den Einsatz eines speziellen Gerätes zur Aushärtung möglich.

Die für die Nagelkosmetik verwendeten Lichthärtungsgeräte sind zumeist klein und handlich, sodass sie auch im mobilen Nagelstudio oder bei wechselnden Arbeitsplätzen problemlos transportiert und mitgenommen werden können. Außerdem verfügen die meisten Modelle über einen eingebauten Timer und eine Abschaltautomatik, damit die optimale Aushärtungszeit eingestellt und eingehalten werden kann. Das von den UV-Röhren ausgestrahlte Licht führt zu einer leichten Wärmeentwicklung, die an Händen und Fingernägeln spürbar ist und auch von der Leistungsfähigkeit des Gerätes sowie der Dauer der Aushärtung abhängt. Wird die Wärme zu stark oder sogar unangenehmer, muss der Vorgang der Lichthärtung unterbrochen oder verkürzt werden.

Je nach Art der Modellagetechnik können die Finger einzeln oder zusammen in das UV-Gerät gelegt werden. Die Daumen sollten immer separat bearbeitet und ausgehärtet werden, da die ganze Hand nicht in die Lampe hinein passt. Da das UV-Gel außerdem in mehreren Schichten auf die Fingernägel aufgebracht wird, ist es außerdem erforderlich, das Gel mehrfach zu härten. Die klassische UV-Nagel-Modellage besteht aus drei Schichten: Grundiergel, Aufbaugel und Versiegelungsgel.